Ministerin ehrt Betriebe mit dem Gesundheitspreis:

Positive Signalwirkung für betriebliche Gesundheitsförderung

Ein schöner Erfolg in eine zukunftsweisende Richtung, auf den der ganze Landesbezirk stolz sein kann. Bezirksleiterin Sylke Teichfuß: „Wir hatten noch nie so viele Anmeldungen für unseren traditionellen Gesundheitspreis wie 2018. Elf Unternehmen haben sich diesmal beworben. Ein klares Signal, dass immer mehr Firmen die Gesundheit ihrer Mitarbeiter in den Fokus stellen, auch um ihre Firma attraktiver zu machen und den Fachkräftemangel in den Griff zu bekommen.“

Fotostudio Gisela Saray

Gesundheitskonferenz 2018 v.l.: Bezirksleiterin IG BCE Halle-Magdeburg Sylke Teichfuß und Petra Grimm-Benne, Ministerin des Ministeriums für Arbeit,Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt

So zeichnete am 06.11.2018 zum sechsten Male der Bezirk Halle-Magdeburg der Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie, Energie (IG BCE) Betriebe seines Organisationsbereiches mit dem Gesundheitspreis aus. Petra Grimm-Benne, Ministerin des Ministeriums für Arbeit,Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt verkündete am 06.11.2018 nach ihrem Referat im Kulturhaus Wolfen: „Mitbestimmung und Gute Arbeit in der Gesundheitsprävention“ die diesjährigen Preisträger. 

1. Preis MIDEWA GmbH

2. Preis  EVH Halle

3. Preis SOEX Procressing Germany

  • Gesundheitskonferenz 2018
    Foto: 

    Fotostudio Gisela Saray

    MIDEWA GmbH

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Die Preisträger erhielten jeweils einen Geldbetrag in Höhe von 2 000 Euro (1. Preis), 1 500 (2. Preis), 1 000 Euro (3. Preis). Die Ministerin bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihren innovativen Einsatz zum Thema Gesundheit. „Ein gesundes Unternehmen braucht gesunde Mitarbeiter!“

Petra Grimm-Benne: „Unsere Erfahrungen zeigen, dass Unternehmen mit gut entwickelten Strukturen für betriebliche Mitbestimmung häufig erfolgreicher, schneller und effektiver bei der Umsetzung von gesundheitsfördernden Maßnahmen im Betrieb sind. Denn auch die Beschäftigten sind kompetent bei der Beurteilung dessen, was im Betrieb und am Arbeitsplatz konkret als belastend und gefährend erlebt wird, und welche Möglichkeiten und Instrumente aus ihrer Sicht nützlich, praktikabel und wirksam sind, um Belastungen zu reduzieren.“

An der Konferenz nahmen mehr als 100 Vertreter aus den Betrieben Teil. Nach der Preisverleihung gab es eine angeregte Podiumsdiskussion mit wertvollem Austausch und guten Anregungen, welche diverse Maßnahmen im Interesse der Mitarbeiter sowie der Betriebe ergriffen werden können. Eines ist klar: es geht dabei um viel mehr als um Rückenschule und Smoothies.

Es geht unter anderem auch um beschäftigtenfreundliche Regelungen von Arbeitszeiten und Dienstplänen, die wertschätzende und professionelle Führung und Kommunikation im Unternehmen, die Berücksichtigung der Lebenssituationen der Mitarbeiter/innen im Sinne der Work-Life-Balance.

Petra Grimm-Benne: „Ein gutes betriebliches Gesundheitsmanagement bringt Arbeitgeber und Arbeitnehmer zahlreiche Vorteile, wie zum Beispiel Kostensenkung durch weniger Krankheits- und Produktionsausfälle und Erhöhung der Motivation durch Stärkung der Identifikation mit dem Unternehmen!“

Aigner/IGBCE Nordost

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